Seit ein paar Tagen bin ich in meinem neuen Behandlungsraum in der oberen Sakristei der Pfarre Hard angekommen. Ein Raum, der mich zunächst innehalten ließ – groß, weit, erfüllt von einer ganz eigenen, spürbaren Energie.
Mit jedem Tag darf ich mehr darin ankommen. Die Weite schenkt Ruhe, der Raum trägt. Und der Blick über den Friedhof öffnet einen stillen, sehr friedvollen Horizont. Er erinnert daran, wie wertvoll das Jetzt ist – und wie heilsam es sein kann, bewusst zu entschleunigen.
Gerade für Shiatsu fühlt sich dieser Ort besonders stimmig an. Die Atmosphäre unterstützt das Loslassen, das Wahrnehmen, das Zurückfinden in den eigenen Rhythmus. Zwischen Himmel und Erde entsteht hier ein geschützter Rahmen, in dem Berührung wirken darf – ruhig, achtsam und tiefgehend.
Ich freue mich, diesen besonderen Raum nun mit meiner Arbeit zu füllen und Menschen darin ein Stück auf ihrem Weg begleiten zu dürfen.